Klassenlager 2.Bez Schulverlegungswoche 2010: MS JURA.
Da wir für den Samariterverein gearbeitet hatten, konnten wir die Klassenkasse auffrischen.
Das Highlight unser Jobs war ohne Zweifel „Das Singen“ im Stadttheater Olten, das unser Musiklehrer Herr Schreier übernahm. Wir ernteten grosses Lob für unseren Auftritt und auch eine Menge Geld.
Ein wenig später kam noch die Verkehrszählung, die bei den Schülern wie auch bei den Vorgesetzten keine grosse Beigeisterung entfachte. Schlussendlich haben wir aber für dieses Lager ganz bestimmt keine Geldsorgen.
Montag, 28. Juni
Wir besammelten uns um 07.25 Uhr am Bahnhof in Wangen bei Olten, wo wir sogleich in den Zug nach Biel einstiegen. Um 09.00 wurden wir nach der Ankunft mit dem Zug in Tüscherz am Steg vom Schiff abgeholt. Der Matrose und der Kapitän instruierten uns über alles Wissenswerte und über die Verhaltensregeln. Nach kurzem Einleben auf dem Schiff durften wir uns im Bielersee abkühlen. Ebenfalls wurde ein Wakeboard-Contest durchgeführt, der viel Spass und Freude bereitete. Nach dem Mittagessen besuchten wir das Pfahlbaumuseum und wanderten dann nach Erlach, wo unser Schiff bereits auf uns wartete. Drei Schüler der Kochgruppe zeigten ungewohnte Schwächen im Haushaltsbereich, was grosses Gelächter aufkommen liess, wobei sie sich trotzdem noch nützlich machten und die Tische deckten. Alle genossen das sagenhafte Essen, der zwei anderen Köchinnen und schlenderten danach in das Dorf und amüsierten sich.
Dienstag, 29. Juni:
Wir standen früh am Morgen um 7.00 auf und bereiteten uns fürs Frühstück vor. Danach fuhren wir nach Ligerz. Dort begingen wir einen spannenden Reblehrpfad, wo wir sehr vieles über die Rebe erfuhren. Weil es sehr heiss war, konnten wir uns einen super Badeplausch erlauben. Leider fing es kurze Zeit später an zu regnen, deshalb gingen wir unseren Weg weiter zum Weinbauer Martin Hubacher. Mit Hilfe von ihm konnten wir den Fragebogen ausfüllen. Er spendierte uns noch einen erfrischenden, kalten und sehr leckeren Traubensaft. Am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf den Heimweg nach Erlach. Auf dem Weg durften wir mitten im See baden gehen und vom Schiff aus ins Wasser springen. Das war super? !
Am Hafen angekommen nahmen wir das feine Nachtessen ein und am Abend schauten noch ein Paar den Match Spanien - Portugal. Dann gingen wir in die Häja.
Mittwoch, 30. Juni:
Nach einem frühen Aufstehen machten wir uns für einen langen, anstrengenden Tag bereit (jeder auf seine Weise). Danach nahmen wir unser Frühstück während der Fahrt in den Neuenburgersee ein, wo wir an Land gingen und uns mit dem Zug nach Noiraigues begaben. Von dort aus wanderten wir durch die Areuseschlucht. In Boudry nahmen wir das Tram zu unserem Schiff. Auf dem Weg zu unserem Schlafplatz, der uns in den Murtensee führte, nahmen wir ein Bad inmitten des Sees. Sobald wir im Hafen von Murten (wo wir leider keinen Strom hatten, um unsere Natels zu laden ? ) angelegt hatten, nahmen wir unser Abendessen ein. So hatten wir genügend Zeit, um die schöne Altstadt zu besichtigen. Als wir unsere letzte Energie beim leckeren Glace essen aufgebraucht hatten, gingen wir hundemüde in unsere Betten und freuten uns auf den nächsten Tag!
Donnerstag, 1. Juni:
Am Donnerstagmorgen nach dem Frühstück brachen wir mit dem Schiff nach Môtier auf, um die dunklen Höhlen, sprich Armeebunker der Vergangenheit, zu erkunden. Nach einem kurzen Marsch über den Mont Vully genossen wir die Schiffsfahrt zurück nach Erlach, wo wir ein Bad im See genossen.
Am späteren Nachmittag bereitete das Küchenteam den Salat und die Bänke für das Grillieren an der Feuerstelle vor. Wir genossen das köstliche Essen und hatten anschliessend Ausgang.
Freitag, 2. Juni:
Am Freitagmorgen räumten wir nach dem Frühstück die Kajüten auf und begannen zu packen. Als wir dann in Lüscherz angekommen waren, hatte das Packen ein Ende, denn nun musste das Schiff geräumt und gereinigt werden.
Nach einem kühlen Bad im See assen wir Früchtekuchen und tranken etwas, um den Durst zu stillen. Im See fanden wir noch einen Welskopf und dann brachen wir auf und gingen aufs Schiff. Danach fuhren wir nach Tüscherz und gingen von dort aus mit dem Zug nach Hause.
Zusammenfassung :
Das ganze Lager war insgesamt genial. Das Wetter war Spitze. Der See war sehr warm, sodass es super war zum Baden. Wir machten Ausflüge, die sehr spannend und interessant waren.