Klassenlager der 1. Sek/OS in La Punt

Montag 28.06.2010

Am Montagmorgen stand die Klasse pünktlich um 7:35 am Bahnhof in Wangen. Alle waren aufgeregt und hofften natürlich auf ein schönes und lustiges Lager. Während den Zugfahrten hatten alle riesen Spass obwohl einige noch sehr müde waren.


Am Mittag haben sich aber trotzdem alle gefreut, in La Punt angekommen zu sein. Hier hiess es zuerst Zimmer beziehen, bevor wir uns im Aufenthaltsraum zum gemeinsamen Lunch trafen. Kurz darauf versammelten wir uns alle vor dem Haus für eine kleine Wanderung zum kleinen Flughafen in Samedan. Einige mutige Jungs hüpften während der Wanderung noch ins eiskalte Wasser. Beim Flughafen angekommen, konnten wir uns auf dem Spielplatz 20 Minuten austoben und ausruhen während einige ein paar Infos über den Flughafen besorgen mussten.
Zurück im Lagerhaus in La Punt gingen die Mädchen duschen und die Knaben spielten Fussball. Am Abend, als die Knaben auch geduscht waren und die Mägen von allen wieder voll waren, spielten alle bis 22:00 Uhr Fussball. Kurz darauf hiess es Bettruhe. Nach einem gelungenen ersten Tag gingen alle müde ins Bett und Frau Meyer und wünschte und eine gute Nacht.

Dienstag 29.06.2010

Am Morgen früh weckte Frau Meyer zuerst die drei Kinder, die das frische Brot holen gehen und das Frühstück vorbereiten mussten. Etwas später wurde der Rest der Bande geweckt. Nach einem ausgiebigen Frühstück erledigten die zuständigen Kinder im Schnelltempo ihre Ämtchen, so dass sie nachher genug Zeit für die Arbeit an den Projekten hatten. Schon bald erklärte Herr Schreier den Tagesablauf. Kurz darauf standen wir am Bahnhof von La Punt um nach Pontresina zu gelangen. Als wir nach einem kurzen Spaziergang im Zentrum des Dorfes angekommen waren, hatten wir eine halbe Stunde Zeit um das Dorf zu besichtigen oder auf dem Tourismusbüro Materialien für unsere Projekte zu besorgen. Um 11.00 Uhr wurden wir dann von Herrn Pampel vom Sporthotel begrüsst. Er führte uns auf einem sehr spannenden und ausführlichen Rundgang hinter die Kulissen eines Hotels. Beim Rundgang erhielten wir auch Einblicke in die Berufe, die es im Hotel gibt. Er berichtete uns ausführlich über die Anforderungen der einzelnen Berufe und erzählte uns auch, wie er sich für einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin entscheidet.
Nach dem Rundgang wanderten wir nach St. Moritz. Eine Pause am Starzersee lag aber durchaus drin. Diejenigen, welche das kalte Wasser nicht scheuten, konnten sich im erfrischenden Starzersee abkühlen. Am Bahnhof von St. Moritz angelangt, mussten wir 45 Minuten auf den Zug warten. Diejenigen, die wollten, durften ins Dorf hinauf. Ein paar waren so müde, dass sie sich einfach am Bahnhof hinsetzen und auf den Zug warten wollten. Der Rest wollte unbedingt die neue unterirdische Rolltreppe, die ins Dorf hinaufführt, ausprobieren. Die riesige Rolltreppe, aber auch die Läden im Dorf von St. Moritz, lassen vermuten, dass dieser Ort wohl eher für die gutbetuchten Touristen ist.
Müde im Lagerhaus angekommen, ging es zuerst einmal unter die Dusche. Nach einem weiteren selbstgekochten, genüsslichen Abendessen gingen wir in ein Restaurant, wo wir das Achtelfinal zwischen Spanien und Portugal sehen konnten. Und mit diesem Fussballspiel war auch der zweite Tag zu Ende.

Mittwoch 30.06.2010

Herr Schreier weckte uns um 7:15. Um 7:30 trafen wir uns im Esszimmer  wo das Frühstück schon vorbereitet war. Nach dem Frühstück durften wir noch an den Projekten arbeiten und um 10:15 gingen wir zum Bahnhof und fuhren zuerst nach St.Moritz und von dort mit dem Bus nach Champfèr. So begann unser Marsch nach Sils. Wir spazierten die ganze Zeit dem Silvaplanersee entlang. Nach ca. 45 Minuten machten wir eine Pause und assen unseren Lunch. Es war nicht gerade warm und kaum jemand konnte sich vorstellen, heute noch auf dem Surfbrett zu stehen. Hier fanden wir auch einen schönen, grünbraunen Frosch, welcher über Danielles pinkes Handy hüpfte. Dann verschwand der Frosch und wir fingen an zu schiefern. Der Rekord war 5-mal von Sandro. „Kommt wir gehen weiter!!“ rief Frau Meyer. Ein weiterer Marsch von 45 Minuten stand uns bevor. Als wir diesen Marsch hinter uns hatten, fing das tolle an. Wir durften Windsurfen. Zuerst mussten wir uns in diese engen Neoprenanzüge quetschen, die uns von der Kälte des Sees schützten. Als wir das geschafft hatten, bekamen wir erklärt, wie wir surfen müssen. Wenig später ging es ab ins Wasser. Es war gar nicht so einfach, dieses Segel in den Griff zu bekommen. Einige fielen immer wieder ins Wasser. Nach einer Stunde Spass mussten wir leider schon wieder an Land gehen. Alle waren sehr erschöpft. Dann gingen wir zur Bushaltestelle und bekamen dort eine feine und erfrischende Glacé. Schon bald waren wir wieder zu Hause in La Punt und vergnügten uns beim Fussball und Volleyball und genossen das Abendessen bevor es einmal mehr „guet Nacht“ hiess.

Donnerstag 01.07.2010

Heute wurden wir von Frau Keller geweckt. Das gefiel den meisten nicht sehr, denn sie hatten nicht viel geschlafen. Müde begaben wir uns ins Esszimmer und genossen unser Frühstück, welches die Laune ein wenig besserte. Um 8.15  trafen wir uns vor dem Lagerhaus und brachen ein wenig verspätet zum Bahnhof auf. Wir erwischten den Zug gerade noch, der uns nach Scuol brachte. Von hier ging es mit dem Postauto nach Sur En, wo der Seilpark liegt, den wir besuchten. Der Seilpark ist sehr gross und gut ausgerüstet. Ein junger Mann erteilte uns Instruktionen zum Klettern. Bevor wir aber endgültig mit dem Klettern starten durften, mussten wir einen Übungsparcour absolvieren. Alle waren sehr gespannt aber auch etwas nervös auf die Routen zwischen den Bäumen. Ein Paar getrauten sich schon am Anfang ein bisschen höher. Die Klasse hatte sehr grossen Spass an der Sache. Am Schluss waren alle ersichtlich erschöpft. Nach dem schönen Seilpark begaben wir uns mit dem Bus ins Thermalbad. Als wir da angekommen waren, wollten alle nur noch möglichst schnell ins Wasser. Endlich, die erwartete Wohltat nach all den vielen sportlichen Tätigkeiten, das Wasser war sehr schön warm und sehr angenehm. Es gibt drei Innenbecken, ein Aussenbecken, ein Salzbad und ein Dampfbad. Wir probierten alles aus. Nach zweieinhalb Stunden war der Spass schon vorbei und wir begaben uns wieder nach draussen. Mit dem Bus und der Bahn fuhren wir wieder nach La Punt ins Lagerhaus. Bis viertel nach Sieben hatten wir Zeit für uns. Die meisten  nutzten die Zeit um zu packen. Aber drei mussten natürlich kochen und zwei von uns hatten noch ein spezielles kleines Ämtchen. Sie mussten Gruppen für unser Fussballturnier am Abend machen. Um viertel nach Sieben assen wir genüsslich zu Abend, es gab Fajitas. Nach dem Essen spielten wir Fussball. Die Gruppe Zwei mit Chiara, Karim, Saskia, Nadia und Loredana gewannen das Turnier und verdienten sich somit ein Schoggistängeli. Es gab aber noch eine Verlosung und zwar die, des schönsten Zimmers. Es gewann das Zimmer 17 mit Loredana, Larissa, Priscilla, Shpresa und Danielle. Sie bekommen einen Gutschein für einen Coup in Wangen bei Olten. Die Jungs schnitten sehr schlecht ab. Um halb Zwölf kam Frau Meyer Lichter löschen. Und alle schliefen mit voller Vorfreude auf den nächsten Tag ein….

Freitag 02.07.2010

Heute konnten wir etwas länger schlafen, bis 8.00 Uhr. Dann hiess es packen, das Gepäck vor die Türe stellen und ein letztes Mal zusammen Frühstücken. Nun hatten alle ein Ämtchen um das Haus wieder auf Hochglanz zu bringen. Die Ämtchen waren ziemlich schnell erledigt, so dass einige, die noch die Energie hatten, sich mit Fussball vergnügen konnten. Die anderen genossen noch die letzten Sonnenstrahlen der Engadinersonne, bevor es „Adieu La Punt“ hiess.
Nach der langen Zugfahrt trafen alle müde in Wangen ein und freuten sich mit den besten Erinnerungen ans Lager auch wieder zu Hause zu sein.

 

Die Oberstufe besteht aus 7 Klassen und ist aufgeteilt in folgende Stufen:

  • Werkklasse
  • 1. Sekundar- und Oberschule
  • 2. Sekundar- und Oberschule
  • 3. Sekundar- und Oberschule
  • 1. Bezirksschule
  • 2. Bezirksschule
  • 3. Bezirksschule