In Bergen auf Vordermann gebracht
Kürzlich versammelte sich die 3. Bezirksschulklasse aus Wangen beim Hinterbüelschulhaus, wo sie sich mit zwei Minibussen auf den Weg Richtung Frutigen BE machten.
Nach einer zweistündigen Fahrt erreichte die Gruppe mit Klassenlehrer Hannes Lehmann den Zielort Achseten – und somit auch das Haus, in dem sie die Woche verbringen würden. Es ging in erster Linie darum, sich musikalisch auf Vordermann zu bringen. Die Klasse, als Musikerinnen und Musiker mit «Wangen Nord» benamst, richtete sich in dem schönen Haus in den Bergen ein, damit sie gleich mit dem Üben für die zwei geplanten Auftritte beginnen konnten: am Wangner Dorffest im Zelt 10 und an der Schulschlussfeier. Motiviert arbeitete «Wangen Nord» an den einzelnen Stücken bis spät in die Nacht hinein. Auch am Dienstagmorgen war Singen angesagt.
Die Schülerinnen und Schüler wurden am Abend für ihren Einsatz belohnt, indem sie den Match Spanien gegen Portugal in einer Beiz schauen durften. Am Mittwochmorgen stand Gitarrist Peter Gubler der Klasse zum letzten Mal zur Verfügung. Am Nachmittag begleitete die Klasse Gubler zum Bahnhof Frutigen – «auf Wiedersehen bei unserem Auftritt in Wangen». Dann blieb noch Zeit, in der dortigen Badi zu schwimmen. Das Wasser war wesentlich kälter als in der Oltner Badi …
Den darauf folgenden Morgen übte die 20-köpfige Band die Choreografie zu den verschiedenen Stücken – grösstenteils Ohrwürmer – ein. Die Sängerinnen und Sänger wurden begleitet von E-Piano, Gitarre, Bassgitarre, Schlagzeug und Kazoos. Dann kam die Gelegenheit, auf einer Wanderung die Bergwelt zu geniessen.
Zuerst gings mit einer Gondel weiter hinauf auf die Berge. An einem wunderschönen See gabs den Lunch. Gestärkt wanderten die Wangner «Flachländer » den Berg hinab, bis sie wieder im Ferienheim angelangten. Mit dem Wetter hatte die Klasse Glück: Während des ganzen Ausflugs blieb es sonnig und trocken, doch schon wenige Minuten nach der Rückkehr fing es an zu regnen und es wurde frisch. Der unermüdliche Teil der Gruppe verbrachte seine Freizeit wie jeden Abend beim Basketballspiel vor dem Haus, andere erholten sich auf ihren Zimmern.
Am Donnerstagabend versammelte sich die Klasse im Proberaum, wo eine Klassenkameradin eine kurze Rede hielt, bei der viele schon Abschiedstränen vergossen. Freitags, am letzten Tag, war nur Aufräumen, Packen und Putzen angesagt. Mittags war die 3. Bez schon wieder auf dem Nachhauseweg nach Wangen. Die Band fühlte sich gewappnet für die kommenden Auftritte – nicht zuletzt dank der Fürsorge von Tanja Lehmann, die als Dirigentin und Küchenfee gewirkt hatte. (JAW)